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Die Kinderoase in den Medien 

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Presseartikel

Tutzinger Nachrichten 12/2005: "Kinderoase feiert 15-jähriges Bestehen"

Viele junge Mütter kehren schon bald nach der Geburt ihrer Kinder aus finanziellen oder persönlichen Gründen in ihren bisherigen Beruf zurück. für die meisten dieser berufstätigen Mütter stellt sich das Problem, eine zufriedenstellende Betreuung für ihr Kind/ihre Kinder zu finden. In den meisten Kindergärten in Tutzing werden die Kinder erst im Alter von drei Jahren aufgenommen - so lange können Beruf und Arbeit manchmal für eine junge Mutter nicht warten.
Kinderhorte gab es lange Zeit nur in Städten. Im Landkreis Starnberg entstand die erste anerkannte Betreuungseinrichtung für Kinder unter drei Jahren im Jahr 1990, und zwar hier in Tutzing. Tatkräftige Eltern und Bürger, mehrere Angestellte der Fa. Boehringer, der heutigen Fa. Roche Diagnostics GmbH, unterstützt von der Boehringer Betriebsrätin Uschi Steiner gründeten den gemeinnützigen Verein Kinderoase e.V. zur Betreuung von Kleinkindern im alter zwischen einem und drei Jahren.
Im September 1990 wurde die Kinderoase in den Räumlichkeiten an der Traubinger Straße 12 eröffnet: Vormittags spielten, bastelten oder sangen sechs Kinder wechselweise mit ihren Müttern und Gudrun Kohlert, die die Elterninitiative mitunterstützte. Die Miete für das erste Halbjahr wurde von der Fa. Boehringer übernommen. Mit der finanziellen Unterstützung einiger Tutzinger Unternehmen konnte die neue Kinderoase kindgerecht ausgestattet werden. Als die Gemeinde Tutzing zunächst für zwei Jahre einen Zuschuss genehmigte und die Fa. Boehringer einen Sponsor-Vertrag mit der Bedingung einer Ganztagsbetreuung anbot, konnte mit Ulrike Ruppert-Schulz im Januar 1991 die erste ausgebildete Erzieherin eingestellt und eine Nachmittagsgruppe eröffnet werden. Bereits im Oktober 1991 wurde eine zweite Fachkraft eingestellt und 10 Kleinkinder (je zur Hälfte "Gemeinde-Kinder" und "Boehringer-Kinder") betreut. Die Kinderoase war gut gestartet, die Elterninitiative hatte Erfolg. Die Nachfrage von Eltern aus Tutzing und den umliegenden Gemeinden wurde größer, die Warteliste länger und länger. Eine vergleichbare Einrichtung gab es im Landkreis noch nirgendwo.
Einen ersten Rückschlag erlebte der Verein im Mai 2000, als der Mietvertrag in der Traubinger Straße gekündigt wurde und lange Zeit keine Ersatzräume gefunden werden konnten. Mit der Unterstützung von der Roche Diagnostics GmbH fand die Kinderoase schließlich in der Jugendstilvilla in der Bahnhofstraße 14 eine neue Bleibe.
Kurz vor dem Aus befand sich die Kinderoase im Sommer 2002, als die Fa. Roche Diagnostics GmbH ihren Standort aus Tutzing wegverlagerte und die finanzielle Unterstützung einstellte. Aber auch in dieser schwierigen Situation fand sich Hilfe und zwar von staatlicher Seite. Der Freistaat unterstützte zwischenzeitlich aufgrund des großen Bedarfs auch Kleinkinderbetreuung und fürderte die Kinderoase stufenweise. Seit 2005 erhält die Tutzinger Einrichtung die volle fürderung. Die jährlichen Kosten der Kinderoase von rund 140.000 Euro werden je zu einem Drittel vom Freistaat, der Gemeinde Tutzing und den Eltern getragen.
Letzter Meilenstein war schließlich im vergangenen Jahr der Umzug von der Bahnhofstraße in das schöne Haus an der Midgardstraße 2. Im neuen Domizil mit Garten in Seenähe fühlen sich nunmehr 26 Kinder und die Leiterin Birgit Werner mit ihrem vierköpfigen Team gut ausgebildeter Erzieherinnen sehr wohl. Ob nur vormittags ab 7.30 Uhr, ob fünf Tage pro Woche oder nur vereinzelte Wochentage, die insgesamt 12 Ganztagesplätze werden mit verschiedenen zeitlichen Varianten belegt. Um die Betreuungsgebühren gering zu halten, helfen die Eltern zusätzlich in Küche, Wohnung und Garten mit. Das Vorstandsteam des Vereins bewältigt ehrenamtlich die gesamte Verwaltung. Diesem beständigen Engagement vieler Eltern ist der große Erfolg der Kinderoase über 15 Jahre hinweg weitgehend zu verdanken. Viele Informationen für Interessierte der Kinderoase finden sich auch unter www.Kinderoase-Tutzing.de"

 

 

Starnberger Merkur 12./13.11.2005: "15 Jahre Kinderoase"

Seit 15 Jahren gibt es die Kinderoase in Tutzing, eine Elterninitiative zur Betreuung von Kleinkindern zwischen ein und drei Jahren. Dieses Betreuungsangebot ermöglicht zahlreichen Eltern, neben der Familie auch noch dem Beruf nachzugehen. Ein starkes Team aus Tutzinger Bürgerinnen und Boehringer-Mitarbeiterinnen (heute Roche Diagnostics) ließ sich 1990 auch von kritischen Stimmen nicht abschrecken. Auf Initiative der Betriebsrätin Uschi Steiner tat man sich zusammen und gründete den Verein Kinderoase e.V. große finanzielle Unterstützung kam von der Firma Boehringer, die die Miete für das erste Halbjahr komplett übernahm, sowie von der Gemeinde Tutzing und von einigen Tutzinger Unternehmern. Im September 1990 startete der Betrieb. Zunächst wurden sechs Kinder in einer Vormittagsgruppe wechselweise von ihren Müttern betreut. Im Januar 1991 wurde die erste Erzieherin eingestellt, nachdem die Gemeinde Zuschüsse für das laufende und das kommende Jahr genehmigt hatte und ein Sponsor-Vertrag mit Boehringer unterschrieben worden war. Bedingung des Sponsor-Vertrags war die Eröffnung einer Nachmittagsgruppe, um eine Ganztagesbetreuung zu gewährleisten. Die Kinderoase hatte aber auch Rückschläge zu verkraften (Kündigung des Sponsor-Vertrages durch Boehringer 1995, Kündigung des Mietvertrages im Mai 2000, Wegzug von Roche Diagnostics im Sommer 2002). Die Einrichtung stand kurz vor dem Aus. Glücklicherweise zeichnete sich damals ab, dass künftig Kleinkinderbetreuung in Bayern staatlich unterstützt wird. Die Kinderoase wurde als Alteinrichtung eingestuft und somit stufenweise gefürdert. Letzter Meilenstein der vergangenen 15 Jahre war der Umzug Ende März 2004 in das heutige Domizil an der Midgardstraße 2. Heute werden 26 Kinder unter der Leitung von Birgit Werner und ihrem vierköpfigem Team betreut.

 

 

Weilheimer Kreisbote 06.08.2005: "Senkung der Gebühren" 

Tutzing - die Kinderoase Tutzing e.V., eine private Elterninitiative zur Betreuung von Kindern zwischen ein und drei Jahren, feiert heuer ihr 15-jähriges Bestehen. Dank der fürdermittel, des wirtschaftlichen Handelns und ehrenamtlichen Engagements der Eltern, heißt es in einer Pressemitteilung, konnten heuer die Beiträge für die Betreuung der Kinder um 40% sinken. Bei einer Befragung der Eltern der zur Zeit betreuten Kinder zeigten sich diese mit der pädagogischen Arbeit der Erzieherinnen, mit den Räumlichkeiten, Spielmaterialien und Öffnungszeiten sehr zufrieden.

 

 

Starnberger Merkur 25.07.2005: "Schatzsuche im Heu"

Die Tutzinger Kinderoase, eine Elterninitative zur Betreuung von Kindern bis drei Jahren, feierte am Samstag ein Sommerfest. Die größte Attraktion war die Heuschatzsuche: In einem großen Plantschbecken voller Heu konnten die Kleinen nach Geschenken und Süßigkeiten tauchen. Bei diesem Anlass wurden auch die beiden Erzieherinnen Birgit Blees und Evelin Lindemann offiziell verabschiedet und die neue Kollegin Daniela Lang den Eltern vorgestellt. Die gesamten Spenden werden der Einrichtung zugute kommen. "Wahrscheinlich werden wir davon neue Betten für das Schlafzimmer anschaffen", meint Vorsitzende Christina Gebauer."

 

 

Tutzinger Nachrichten 07/2005

Am Samstag, dem 23. Juli 2005 findet ab 15.00 Uhr das Sommerfest der Kinderoase in der Midgardstraße 2 statt.
Alle großen und kleinen Tutzinger sind dazu herzlich eingeladen. Wie in den vergangenen Jahren wird Peter Lederer mit ein paar begrüßenden Worten das Fest eröffnen. Anschließend stehen Spaß, Spiel und Unterhaltung im Mittelpunkt. für die Kleinen haben unsere Erzieherinnen ein besonders abwechslungsreiches Programm vorgesehen. Schon möglich, dass sich Ihr Nachwuchs beim Kinderschminken vom sanftmütigen Lämmchen in eine kleine Raubkatze verwandelt oder bei der Schatzsuche vom vorsichtigen Prüfer in eine entdeckerfreudige Spürnase. Zum Essen und Trinken gibt's mal wieder reichlich - bei uns geht niemand mit leerem Magen nach Hause!"
Lernen Sie Tutzings Oase kennen, den Ort, an dem der jüngste Tutzinger Nachwuchs (1-3 Jahre) liebevoll betreut wird und nutzen Sie die Gelegenheit die Räume und den Garten, die Erzieherinnen und Eltern der Kinderoase kennen zu lernen. Wir freuen uns über zahlreiche Gäste... unser Garten ist groß!

 

 

Starnberger Merkur 13.08.2004: "Kinderoase bleibt"

Die Kinderoase Tutzing hat noch Plätze frei - und ihr Fortbestehen ist gesichert. Das meldet Katharina Ruhbaum, Mitglied der Elterninitiative und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Da die Betreiber der Kinderoase gewohnt sind, dass die Plätze weit vor Beginn des neuen Schuljahres ausgebucht sind, bedeuten die freien Plätze lediglich, dass noch einige Eltern Chancen auf einen der begehrten Betreuungsplätze für ihre Kinder haben. Den Kindern wird in der Einrichtung je nach Wunsch ganztags oder halbtags Spiel, Spaß und professionelle Betreuung geboten. Vor dem finanziellen Aus steht die Kinderoase keineswegs, denn Ruhbaum rechnet fest damit, die Plätze in den nächsten Wochen belegen zu können. Birgit Werner nimmt Anmeldungen unter (0 8158) 2197 entgegen.

 

 

Kreisbote Starnberg 11.08.04: "Freie plätze bei Kinderoase"

Tutzing - Da einige Eltern kurzfristig ihre reservierten Betreuungsplätze gekündigt haben, kann der Verein "Kinderoase" in Tutzing ab Oktober noch weitere Mädchen und Buben im Alter von einem bis drei Jahre aufnehmen. Möglich ist eine Ganztagsbetreuung von 7:30 bis 17:30 Uhr oder eine Halbtagsbetreuung vormittags beziehungsweise nachmittags. Die Kinder bekommen (je nach Anwesenheit) Frühstück und warmes Mittagessen und haben die Möglichkeit, danach zu schlafen (mit anschließender Brotzeit). Ausgebildete Erzieherinnen sorgen dafür, dass die Kleinen viel Spaß beim Spielen, Singen und Malen haben. Interessen wenden sich an Birgit Werner, die Leiterin der Kinderoase, unter Telefon 08158/2197.

 

 

Starnberger SZ 06.08.04: "Kinderoase hat noch plätze frei"

Tutzing - Da einige Eltern kurzfristig ihre reservierten Betreuungsplätze gekündigt haben, kann die Kinderoase in Tutzing von Oktober an noch weitere Kinder im Alter von ein bis drei Jahren aufnehmen. Möglich ist eine Ganztagsbetreuung von 7.30 bis 17:30 Uhr oder eine Halbtagsbetreuung. Die Kinder bekommen je nach Anwesenheit Frühstück und warmes Mittagessen und haben die Möglichkeit, danach zu schlafen mit anschließender Brotzeit. Interessenten können sich an Birgit Werner, Telefon 08158/2197 wenden.

 

 

Starnberger Merkur 06.08.04: "Kinderoase braucht mehr Zulauf"

Absagen gefährden Existenz
VON SANDRA STRICKER
Tutzing - Die Eltern, die die Kinderoase Tutzing betreiben, können es kaum glauben: Es sind noch Betreuungsplätze frei, so dass ab Oktober weitere Kinder im Alter von ein bis drei Jahren aufgenommen werden können. Katharina Ruhbaum, Mitglied der Elternintiative und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, hofft auf weitere Anmeldungen. Denn sonst "wird es finanziell sehr kritisch", fürchtet sie.
Die derzeitige Entwicklung überrascht die Eltern, die eine der wenigen Kinderkrippen im Landkreis betreiben. "Die Plätze sind normalerweise sehr beehrt und waren sonst immer rar", sagt Ruhbaum. Sie selbst habe ihr zweites Kind schon im Alter von fünf Wochen angemeldet, da sie kurzfristig keine Chance auf einen Platz gehabt hätte. In diesem Jahr haben jedoch einige Eltern kurzfristig ihre reservierten Plätze gekündigt. Der ungewöhnliche Umstand könne darin begründet sein, dass in diesem Jahr besonders viele Kinder in den Kindergarten kommen. Die Kinder bekommen in der Kinderoase je nach Bedarf eine Ganztagsbetreuung von 7.30 Uhr bis 17 Uhr oder eine Halbtagsbetreuung vormittags beziehungsweise nachmittags. Je nach Dauer ihrer Anwesenheit bekommen sie Frühstück und ein warmes Mittagessen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, einen Mittagsschlaf zu halten. Danach gibt es noch eine Brotzeit: Professionelle und liebevolle Erzieherinnen sorgen dafür, dass die Kleinen beim Spielen drinnen und draußen und beim Singen und Malen so richtig Spaß haben. Katharina Ruhbaum spricht aus eigener Erfahrung, wenn sie sagt: "Das ist eine tolle Sache. So bunte Unterhaltung können wir den Kindern zu Hause gar nicht bieten." Was passiert, falls sich nicht genügend neue Kinder anmelden, darüber will die Elterninitiative noch gar nicht nachdenken. "Wir rechnen damit, dass wir die Plätze in den kommenden ein bis zwei Monaten vergeben können", sagt Ruhbaum. Die Kinderoase steht auch Familien aus der Umgebung Tutzings offen. Wer also Interesse hat, seine Kinder in guter Betreuung zu wissen, kann sich an die Leiterin der Kinderoase, Birgit Werner, wenden: (0 8158) 2197.

 

 

Kreisbote Starnberg 12.05.2004: "Tutzinger Kinderoase ist umgezogen"

Tutzing - Ende März war es soweit. In einer Hauruck-Aktion der Erzieherinnen und Eltern ist die Tutzinger Kinderkrippe "Kinderoase" in ihr neues Domizil an der Midgardstraße 2 umgezogen. Von Freitagnachmittag bis Sonntagabend haben die Erzieherinnen und viele Eltern gestrichen, geräumt, geschleppt und geputzt. Und es hat sich gelohnt: die ein- bis drei-jährigen Kinder haben die neuen Räume, die größer und heller sind, schnell in Besitz genommen und fühlen ich sichtlich wohl. Aus der Bahnhofstraße hatte man ausziehen müssen, da die Räume renovierungsbedürftig waren. Die Kinderoase besteht seit 14 Jahren als Elterninitiative. Ein Team aus fünf ausgebildeten Betreuerinnen umsorgt die Kleinen, die morgens ab 7.30 Uhr gebracht werden können und spätestens 17.30 Uhr wieder abgeholt werden, nicht nur mit Frühstück, Mittagessen, Mittagschlaf und Brotzeit sondern bemüht sich auch um ein vielseitiges pädagogisches Angebot. Es wird gesungen, gebastelt, gemalt und natürlich gespielt. Zusätzlich helfen die Eltern mit: Sie kochen, putzen und organisieren Aktivitäten wie das im Juli stattfindende Sommerfest."
Finanziert wird die Kinderoase durch Elternbeiträge und fürdergelder der Gemeinde Tutzing und des Freistaates Bayern. Die Nachfrage nach Plätzen ist so groß wie nie - über 30 Kinder stehen auf der Warteliste. Der Trend zur Berufstätigkeit beider Eltern hält an - ob wirtschaftlich bedingt oder weil auch Frau ihren Mann im Beruf stehen will."
Der Umzug hat jedoch ein großes Loch in die Kasse des Vereins gerissen. Zusätzlich zu den aufenden Kosten sind beträchtliehe Ausgaben entstanden. Auch muss der Garten noch gestaltet werden: es fehlen noch Schaukel, Sandkasten, Klettergerüst. über Spenden freut sich der Vorstand, Telefonnummer 08158/2197."

 

 

Starnberger Merkur 04.05.2004: "Kinderoase zieht in Hauruck-Aktion um"

Tutzing - Die Tutzinger Kinderoase ist umgezogen. Bereits Ende März haben Eltern und Erzieherinnen eine Hauruck-Aktion gestartet und sind von der Bahnhofstraße an die Midgardstraße 2 umgezogen. Ein Wochenende lang wurde geputzt, gestrichen und geräumt. Die ein- bis dreijährigen Kinder haben die neuen Räume, die größer und heller sind, schnell in Besitz genommen und fühlen sich nun richtig wohl. Die Elterninitiative gibt es seit 14 Jahren. Ein Team aus fünf Erzieherinnen kümmert sich von 7.3 0 Uhr bis spätestens 17.30 Uhr um die Kleinen. Es wird gefrühstückt, zu Mittag gegessen und Brotzeit gemacht. Natürlich darf auch ein Mittagsschlaf nicht fehlen. Ansonsten haben die Erzieherinnen jeden Tag ein ab-wechslungsreiche Programm vorbereitet. Spielen, Malen und Basteln finden dann genügend Zeit. Auch die Eltern helfen mit, sie kochen, putzen und organisieren Aktivitäten, zum Beispiel ein Sommerfest.
Da der Umzug ein großes Loch in die Kasse des Vereins Kinderoase gerissen hat und auch der Garten noch mit Schaukel und Sandkasten ausgestattet werden muss, freut sich die Kinderkrippe über Spenden. Infos unter (081 58) 21 97.

 

 

Starnberger SZ 11.07.2002: "Kinderoase erhält weiteren Zuschuss"

Tutzing - Der Tutzinger Kinderkrippe "Kinderoase" wird, wie geplant, eine zweite Zuschussrate in Höhe von 12 000 Euro ausbezahlt. Dies beschloss am Dienstag der Haupt-, Finanz und Werkaus schuss der Gemeinde Tutzing. Die Gemeinde Feldafing leistet einen Beitrag von 4700 Euro. Die Gemeinde Pöcking hat einen Zuschuss verweigert, da dort erwogen werde, "eine eigene Kinderkrippe zu gründen", berichtet Bürgermeister Peter Lederer. Er werde aber ein weiteres Gespräch mit seinem Pöckinger Kollegen Rainer Schnitzler führen. Beide Gemeinden schicken Kinder in die "Kinderoase".

 

 

Starnberger Merkur 11.07.2002: "Zuschuss für Kinderoase bewilligt"

Tutzing (ty) - Die beantragte zweite Zuschussrate in Höhe von 12000 Euro für die Kinderoase ist im Hauptausschuss einstimmig bewilligt worden - allerdings unter Vorbehalt: Sollten heuer doch noch staatliche Fördermittel für den Verein fließen, müsste der Zuschuss zurück gezahlt werden. Gespräche des Tutzinger Bürgermeisters Peter Lederer mit den Nachbargemeinden zwecks finanzieller Unterstützung der Kinderoase hatten ergeben, dass Feldafing "4700 Euro in Aussicht stellt" (Lederer). Pöcking sei nicht bereit gewesen, einen Zuschuss zu leisten, da man dort eine eigene, ähnliche Einrichtung plane. Lederer will sich zu diesem Punkt noch einmal mit seinem Pöckinger Amtskollegen Rainer Schnitzler unterhalten.

 

 


Starnberger Merkur 01.07.2002: "SPD will bessere Kinder-Betreuung"
Nur eine Kinderoase im Landkreis Starnberg ist grotesk

Tutzing (nz) - Die SPD macht sich für eine Verbesserung der Kinder-Betreuung stark. "Es ist grotesk, dass es im ganzen Landkreis Starnberg nur eine Kinderoase gibt", kritisierte der Tutzinger SPD-Vorsitzende Gerhard Schülten am Wochenende an einem Informationsstand der Partei.
Bei der CSU sei die Betreuung im Vor-Kindergartenalter zwar inzwischen aufgegriffen worden, doch "mit einem negativen Aspekt", kritisierte Schülten. Dort werde das Thema der Alleinerziehenden zu sehr auf sozial schwache und asoziale Personen beschränkt. Man könne nicht auf der einen Seite das Ideal verfolgen, dass eine Frau zu Hause bei den Kindern bleibe und auf der anderen Seite beklagen, dass zu wenig Frauen in Spitzenstellungen kommen, beklagte Schülten.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel sagte in Tutzing, solche Angebote seien in Bayern schwach gegenüber dem Norden der Bundesrepublik und den neuen Bundesländern. Kritisiert wurde bei der SPD auch, dass sich viele Gemeinden und der Landkreis zu wenig bei solchen Angeboten engagierten. "Es kann nicht sein, dass sich einer der zahlungskräftigsten Landkreise der Republik nicht leisten kann, was sich Sachsen-Anhalt leistet", sagte Barthel. Er verwies darauf, dass bei einer Podiumsdiskussion zur Familienpolitik am 9. Juli in Penzberg mit der stellvertretenden Parteivorsitzenden Renate Schmidt auch die Tutzinger Kinderoase auf dem Podium vertreten sein soll.
Bund, Länder und Gemeinden müssten bei diesem Thema an einem Strang ziehen, forderte Barthel, um Angebote zu schaffen.

 

 

Starnberger Merkur 15/16.02.2002: "Kinderoase Tutzing ernsthaft in Gefahr"
Pöcking knüpft Zuschüsse an Auflagen

Von Barbara Irlbauer
Pöcking/Feldafing/Tutzing/ Starnberg (irl) - Der Elternverein Kinderoase e. V. in Tutzing ist nach der Entscheidung des Pöckinger Gemeinderates, nur Zuschüsse an die Krippe zu leisten, wenn dort auch Pöckinger Kinder betreut werden, ernsthaft in Gefahr. Das bestätigte Nicole Schneider, stellvertretende Vorsitzende des Vereins gestern auf Anfrage._
10 000 Euro pro Jahr benötigt der Verein für eine verlässliche Finanzplanung. Der Gemeinderat will jedoch nur bei sozialer Notlage einer Pöckinger Famielie die Betreuung für ein Kind unter drei Jahren bezuschussen. Zwar hatte Peter Wiedemann (PWG) gewarnt: "Mit einer solchen Zusage kann keiner Personalplanung leisten. Auch wollten wir doch über die Ortsgrenzen hinaus kooperieren." Den Ausschlag gab jedoch Ernst Schilchers (CSU) Einwand, in Niederpöcking stehe sofort Raum für eine Krippe für Starnberger und Pöckinger Kinder beim Verein Fortschritt bereit. Auf Anfrage bestätigte Christiane Menke-Stumpf vom fürderverein Kinderkrippe, dass es Gespräche mit Fortschritt gebe, bisher aber ohne konkretes Ergebnis.
Axel Heibig (CSU), der am Ende allein für den Zuschuss votierte, riet dazu, sich mit Feldafing und Tutzing abzustimmen (sie bilden mit Pöcking einen gemeinsamen Sozialraum), damit nicht später die Einrichtung, "die man jetzt sterben lässt", anderswo neu aufgebaut werden müsse.
Krabler tröstete dagegen: "2003 kommt doch staatliche Unterstützung für die Oase." Siegi Danninger (SPD) forderte: "Der Staat muss sich der Aufgabe.. Kinderbetreuung stellen. über die Kreisumlage zahlen wir ohnehin mit."
Kaum eine Partei, die sich im laufenden Wahlkampf nicht bessere Kinderbetreuungsangebote auf die Fahne geschrieben hätte. Dennoch scheint es ein Unterschied zu sein, ob man Wählerstimmen einfangen will, oder konkret am Ratstisch entscheiden soll. Laut Auskunft der stellvertretenden Vorsitzenden der Tutzinger Kinderoase, Nicole Schneider, hat der Verein bisher weder von Tutzing noch von Feldafing eine schriftliche Zusage für Zuschüsse. Nun hat sich auch Pöcking dagegen ausgesprochen. Die drei Gemeinden bilden gemeinsam einen Sozialraum, sollen also nach dem Willen des Landratsamtes eine der insgesamt fünf im Landkreis vorgesehenen Kinderkrippen beherbergen. "Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass man jetzt sehenden Auges der Oase den Betrieb sichernde Zuschüsse verweigert, also zuschaut, wie eine der insgesamt nur zwei Krippen im Landkreis insolvent wird, wo schon klar ist, dass demnächst geeignete Räume und qualifiziertes Personal dringend benötigt werden. Hier ist der Einsatz des Landrates gefragt."

 

 

Starnberger SZ 16/17.02.2002: "Pöcking will "Kinderoase" nicht unterstützen"
Gemeinderäte lehnen Antrag ab: Kinder unter drei Jahren könnten im Verein "Fortschritt" in Niederpöcking betreut werden

Von Antje Kerschbaum
Pöcking - Die Gemeinde Pöcking will die Tutzinger Kinderoase nicht finanziell unterstützen. Ein entsprechender Antrag wurde in der Gemeinderatssitzung mit einer Gegenstimme abgelehnt. Die Betreuung von Pöckinger Kindern unter drei Jahren könne bei Bedarf in die Hände des Vereins "Fortschritt" gelegt werden, sagte Bürgermeister Konrad Krabler.
Zur Zeit wird kein Pöckinger Kind in der Tutzinger Kinderoase betreut. "Zufall," meint Nicole Schneider, Zweite Vorsitzende der "Kinderoase Tutzing". In den vergangenen Jahren besuchten durchschnittlich drei Pöckinger Kinder die Kinderoase. Aus der jetzigen Situation heraus zu urteilen hält Schneider für einen Fehler. Doch genau davon sind die Pöckinger Gemeinderäte überzeugt. Denn nur ein Mal - der Fall liegt mehr als fünf Jahre zurück - hätte eine Pöckinger Familie einen Antrag auf Zuschuss gestellt."
Auf die anderen Eltern, die ihre Kinder in den letzten Jahren in der Tutzinger Kinderoase untergebracht haben, kamen die Gemeinderäte nicht zu sprechen. Wiedemann sagte, die Kinderoase sei eine "freiwillige Einrichtung, da könnten wir ja einen Karnevalsverein sonstwo unterstützen". Ähnlich sah es Bürgermeister Krabler: "Die Kinderoase geht uns doch überhaupt nichts an.". für den Fall, dass sich doch ein Pöckinger Kind nach Tutzing verirrt, möchte die Gemeinde nach Prüfung der sozialen Bedürftigkeit die Familien unterstützen. "Machen wir uns doch nichts vor," sagte Siegfried Danninger (SPD): "der Fall wird nicht eintreten". Denn ein Betreuungsplatz in der Kinderoase würde knapp 900 Euro* im Monat kosten. Damit sozial Schwächere das Angebot überhaupt wahrnehmen könnten, müssten die Kosten pro Platz niedriger sein. Dennoch stimmten sowohl er als auch der SPD-Bürger-meisterkandidat Rainer Weiss gegen die Unterstützung der Kinderoase. Einzig Axel Heibig (CSU) plädierte für eine Bezuschussung. Die Kinderoase würde als einmalige Einrichtung dieser Art im Landkreis gut funktionieren, meinte er. Da wäre nur folgerichtig, die Örtlichkeiten und Erfahrungen dort zu nutzen. Bürgermeister Krabler setzte dem entgegen, dass er mit dem Verein "Fortschritt" in Niederpöcking gesprochen habe. Dort sei eine Betreuung unter Dreijähriger "problemlos" möglich, im Haushaltsplan 2002 sollen Mittel für den Bedarfsfall zurückgestellt werden. Das überzeugte auch Christoph Plathner (ÜWG). Er hält die Kinderoase zwar für "fürderungswürdig", der Verein Fortschritt "liegt uns aber näher".
[ * Anmerkung der Kinderoase: Diese Aussage ist nicht richtig. Der Elterbeitrag beträgt zwischen 57 Euro für einen halben Tag und 410 Euro für 5 ganze Tage pro Monat. ]"


     
Starnberger SZ 19.02.2002: "Wolfram Staufenberg (CSU) setzt sich für "Kinderoase" ein"
Pöckinger streiten über Finanzspritze
Bürgermeisterkandidaten Schnitzler (PWG) und Weiss (SPD) lehnen Betreuung in Tutzing ab

Von Antje Kerschbaum
Pöcking - Der Bürgermeisterkandidat der CSU, Wolfram Staufenberg, tritt für eine finanzielle Unterstützung der Kinderoase in Tutzing ein. "Es muss müglich sein, dass auch Pöckinger im Bedarfsfall das dortige Angebot nutzen können," sagte Staufenberg. Doch ein entsprechender Antrag der Kinderoase wurde am Donnerstag im Gemeinderat auch mit CSU-Stimmen abgelehnt.
Die Bürgermeisterkandidaten Rainer Schnitzler (PWG) und Rainer Weiss (SPD) lehnen es ebenfalls ab, die Kinderoase zu unterstützen. Staufenberg meint dagegen: "Bevor die Kinderoase Pleite geht und die Pöckinger gar keine Möglichkeit mehr haben, würde ich die Tutzinger Initiative unterstützen." Wie berichtet, steht die Kinderoase ab April vor dem Aus, weil sich die Firma Roche aus Tutzing zurückgezogen hat. Staufenberg befürwortet eine freiwillige Unterstützung der Kinderkrippe bis Anfang nächsten Jahres: Denn in absehbarer Zeit wird die Bayerische Staatsregierung die fürderung solcher Betreuungseinrichtungen gesetzlich regeln, erklärte Staufenberg. Daraus würde sich ergeben, ob die Gemeinden ebenso wie im Kindergartenbereich Zuschüsse leisten müssten oder nicht.
Man könne es sich nicht leisten, die Kinderoase zu ruinieren und nach Jahresfrist eine ähnliche Einrichtung neu aufzubauen, meinte der CSU-Kandidat. Die Vorsitzende der Frauenunion, Rosemarie Mann-Stein, teilt die Auffassung Staufenbergs. Doch die Reihen der Pöckinger CSU sind nicht geschlossen. Auf der Gemeinderatssitzung sprach sich Ernst Schilcher, ebenfalls CSU, nachdrücklich gegen eine Finanzspritze für Kinderoase aus.
Bürgermeisterkandidat Rainer Schnitzler (PWG) möchte die Tutzinger Kinderoase nicht unterstützen. Er folgt einem Vorschlag des jetzigen Bürgermeisters Konrad Krabler (PWG), demzufolge Pöckinger Kinder in Niederpöcking untergebracht werden könnten. Dort hat der Verein "Fortschritt e.V." einen freistehenden Raum, den er bereit ist, für maximal drei Jahre zu vermieten. Dafür sollen im Haushalt der Gemeinde Pöcking 10 000 Euro zurückgestellt werden.
Ob die Gemeinde Pöcking beim Aufbau der Kinderkrippe in Niederpöcking auch selbst aktiv werden soll oder die Initiative den Eltern überlassen wird, wusste Rainer Schnitzler nicht zu sagen. Unklar ist Schnitzler auch, unter welchen Voraussetzungen Pöckinger Familien zukünftig in den 10 000-Euro-Topf greifen könnten. Aber, "das was der Bürgermeister verhandelt hat, werde ich auch weiterführen," sagte Schnitzler.
Der Pöckinger Bürgermeisterkandidat der SPD, Rainer Weiss, meinte indes, es widerspräche dem Gleichbehandlungsgrundsatz, die Tutzinger Kinderoase zu unterstützen. Denn damit würde einzelnen Familien geholfen werden - während jene Mütter, die zu Hause blieben, benachteiligt seien.

 

 


Tutzinger Nachrichten 04/2002: "Die einzige Kinderkrippe im Landkreis"
Rettet die Kinderoase

Seit Gründung der Kinderoase vor fast 12 Jahren war das "Zusammenkratzen" der Finanzmittel, die zu 80 % für das Bezahlen des Betreuungspersonals aufgebracht werden müssen, jedes Jahr ein Problem. In den ersten Jahren unterstützte die Firma Boehringer, Tutzing/Penzberg, den Verein großzügig. Mitarbeiterinnen des Unternehmens haben die Kindergrippe mit einigen Frauen aus Tutzing initiiert. Mühsam wurde eine Wohnung in der Traubinger Straße gefunden und mittels viel Eigeninitiative kleinkindergerecht eingerichtet. Dann konnten auch der Bürgermeister und der Gemeinderat Tutzings von der Notwendigkeit der Einrichtung überzeugt werden. Dank der Zuschüsse der Gemeinde und der Firma Boehringer, die ca. die Hälfte der Kosten abdeckten und den Beiträgen der Eltern bzw. Mütter konnte die Kinderoase mit viel Eigenarbeit der Eltern (Putzen, Kochen, Reparaturen etc.) für viele Jahre vielen Kleinkindern ein zweites geliebtes Zuhause sein.
In der Zwischenzeit hat auch neben anderen Parteien die staatstragende Partei Bayerns endlich ihr Herz für die Kleinkinderbetreuung entdeckt. Es scheint sich abzuzeichnen, dass in den nächsten Jahren die Kleinkinderbetreuung in Bayern staatlich unterstützt werden wird. Und gerade in dieser Situation droht das finanzielle "Aus" für die Kinderoase. Durch den Wegzug der in der Nachfolge von Boehringer bisher sponsernden Firma Roche nach Penzberg bricht ein finanzielles Standbein der Kinderoase weg. Es ist für dieses Jahr dadurch eine Finanzlücke entstanden, die dazu führen wird, dass kurz vor dem "Zieleinlauf" = Anlauf der staatlichen fürderung, die beispielgebende Einrichtung schließen muss.
Liebe Tutzinger, Private und Unternehmen, Bürgermeister der Nachbargemeinden, Helfende und Sponsoren: Wenden Sie durch schnelle und großzügige Spenden die Schließung der "Oase" ab! Eltern würden plötzlich ohne Betreuung ihrer Kleinsten sein; Mütter müssten Hals über Kopf ihre Arbeitsverhältnisse kündigen, dazu Verdienstausfall und damit Geldnot für die Familien, besonders für Alleinstehende. Nur schnelle Hilfe ist wirksam! Spendenkonto: 430593384 bei der Kreissparkasse München Starnberg, BLZ 702501 50.
Welche Leistungen erbringt die Kinderoase für die Kleinkinder! Die Kleinen haben sich in der Regel schon nach einer Woche eingewöhnt. Sie kommen gerne. Sie lernen schnell Kontakte knüpfen und sprechen. Das gemeinsame Spielen, Essen und Schlafen sind für die Kleinen sehr positive Erlebnisse, vor allem für Einzelkinder. Die Kinder haben die ausgebildeten Erzieherinnen und engagierten Betreuerinnen als wichtige Dauerbezugspersonen. Auch Einzelkinder lernen abgeben und Rücksicht auf andere zu nehmen. Später können die Kinder leichter Kontakt zu anderen knüpfen und sich besser in Gruppen eingliedern.
Während man sich im übrigen Europa - Schwerpunkte bilden dabei Frankreich und Dänemark - darüber einig ist, dass eine frühe Sozialisation unter Gleichaltrigen für die Kinder unverzichtbar ist, weil sie das Miteinander und die Selbstständigkeit fürdern, sah man darin in Deutschland bisher ein schnödes Abschieben. Fakt ist, dass die Eltern der in der Kinderoase betreuten Kinder in all den Jahren nur von guten Erfahrungen berichten. Schließlich spricht auch die hohe Nachfrage nach Plätzen eine deutliche Sprache.
Gründe und Vorteile für die Eltern: Das oft empfohlene "Tagesmutter-Modell" gibt es in der Regel nicht, da sehr teuer und kaum angeboten, da zu geringer Verdienst geboten wurde bei enormer Verantwortung. Bei der "Nachbarschaftshilfe" gelten die gleichen Hindernisgründe und außerdem fehlen den Kindern die in diesem Alter äußerst wichtigen Dauerbezugspersonen.
Eine Einrichtung wie die Kinderoase bietet neben den schon angeführten Vorteilen für die Kinder, für die Eltern und besonders für die Mütter die notwendigen Lösungen, um Berufstätigkeit und gute Kinderbetreuung miteinander vereinbaren zu können. Damit ist es möglich, dass der berechtigte Wunsch gut ausgebildeter Mütter - zum Teil mit Studium u./o. langjähriger Berufspraxis - erfüllt werden kann, ihren Beruf ohne oft die berufliche Aussichten zerstörende 3-jährige Pause weiter ausüben zu können. Dazu kommt die Möglichkeit, beim Familieneinkommen -bei den durch Kinder gegebenen höheren Kosten - nicht zu viele Abstriche vornehmen zu müssen. für Alleinerziehende ist die Betreuung in der Kinderoase oft die einzige Chance, nach der Kindergeburt für Mutter und Kind eine wirtschaftliche Existenz zu sichern. Die Kinderoase ist aber nicht der Kinderabgabeort für Mütter, die den Freiraum lediglich für die Ausübung von Freizeitbeschäftigungen nutzen wollen.
Das Bild der Gesellschaft und die Stellung der Frau hat sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten gegenüber den ersten Nachkriegsjahrzehnten dramatisch geändert. Die Voraussetzungen für die Lebenserfüllung für viele Mütter, den geliebten Beruf, auch durchaus ihre Berufskarriere, mit gewünschten Kindern in Einklang bringen zu können, ist nur durch solche Einrichtungen wie unsere erfolgreiche Kinderoase zu schaffen.
So langsam dämmert es vielen unserer Politiker, dass Land und Wirtschaft besser fahren, wenn junge Mütter ihre gute Berufsausbildung weiter nutzen können, wenn Kinder in den Familien willkommen sein können, die Familienfinanzen durch Kinder nicht allzu sehr zu leiden haben und Vater und Mutter in Beruf und Familie mit Kindern Lebensglück empfinden.
Die Kinderoase wurde im September 1990 gegründet. Dr. Sibylle Rollinger und Angela Puhlmann als Vorstände und die 
erfahrene Betreuerin Erika Falkenhahn waren die verdienst vollen Frauen in vielen Jahren. Die Kinderoase, ein gemeinnütziger Verein, hat 146 Mitglieder. Die Elterninitiative betreut in 
einer großzügigen Wohnung in der Tutzinger Bahnhofstraße Kinder bis zu drei Jahren, z. Zt. 26, in je einer Vormittags- und Nachmittags-Gruppe. 18 Kinder stehen auf der Warteliste. Vorstandsvorsitzende ist Dörte Peschke, stellvertretende Vorsitzende und Vorstand Öffentlichkeit Nicole Schneider, Telefon 081 58/927673.
Rudolf Kohlert